Hochbeet im Garten anlegen – Tipps & Vorteile

Ein Hochbeet bietet sich im Garten an, um es besser bepflanzen und abernten zu können. Das lästige Bücken fällt somit weg. Fast immer frisches Obst und Gemüse zu haben, ist heutzutage eine dringende Notwendigkeit geworden. Jede Ecke lässt sich im Garten damit effizient nutzen. Das Hochbeet im Garen sorgt zudem für viele Hingucker.

Die Befüllung und Vorbereitung

Passende Grundlage versorgt die Pflanzen mit reichlich Nährstoffen und sorgt dafür, dass sie wachsen und gedeihen. Dazu muss der Boden auch gut durchlüftet sein. Deshalb muss die Befüllung in unterschiedlichen Schichten erfolgen. Ist diese gut durchdacht, können hier die Pflanzen einige Jahre problemlos gedeihen. Durch den Nährstoffentzug, Wind und Wetter sackt die Erde etwas ab und muss daher dennoch von Zeit zu Zeit aufgefüllt werden.

Gemüse-Hochbeet: Machst du diese Fehler? – Wurzelwerk

Die oberste Schicht muss abgetragen und die unterste gut durchlüftet werden. Die Befüllung in Schichten hat neben der Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen, den Sinn, auch für die notwendige Wärmeentwicklung im Beet zu sorgen. Wird mit reiner Erde befüllt, sollte die erste Schicht aus 30 cm Dauererde oder einem Ton-Erde-Gemisch bestehen. Die zweite Schicht besteht aus reiner Pflanzenerde, womöglich Bio-Schwarzerde.

Wann ist die beste Zeit zum pflanzen?

Im Herbst sollte das Hochbeet gerade aufgestellt und befüllt werden, sodass sich die Füllung setzen kann. Die Gartenabfälle können gerade in dieser Zeit gut eingearbeitet werden und kompostieren wunderbar. Zum Schutz gegen Tiere sollte ein Maulwurfschutzgitter zwischen Hochbeet und Erde eingebracht werden. Im nächsten Frühjahr, wenn sich die Erde gesetzt und der Kompost gebildet hat, kann dann mit der Bepflanzung begonnen werden. Herbst- und Wintergemüse lässt das Hochbeet schon früh nutzen.

Gedeiht auch Obst im Hochbeet?

Hochbeete  (Empfehlung: Tipps zum Hochbeet bauen im Ratgeber ) werden meistens für Kräuter, Gemüse oder als Zierbeet genutzt. Besonders Naschobst, wie Erdbeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren oder Himbeeren, wachsen hervorragend im Beet. Im Fachhandel sind spezielle Sträucher für das Hochbeet erhältlich.

Hochbeet richtig befüllen – Gartenzeile

Da Beerensträucher mehrere Jahre im Hochbeet bleiben, ist es erforderlich, dass die oberste Schicht aus Dachgartensubstrat oder Kübelpflanzenerde besteht. Die Pflanzen sollten zwischen September und Oktober gepflanzt werden. Der Boden darf jedoch nicht gefroren werden. Damit die Sträucher gut gedeihen können, müssen beschädigte Triebe entfernen. Drei bis fünf gute Triebe lassen die Sträucher gut wachsen. Nach dem Einsetzen muss gut gegossen werden. Die Erde muss immer feucht sein, damit der Strauch gut anwachsen kann. Mulch sorgt dafür, dass die oberste Erdschicht immer feucht bleibt. Im April muss immer gedüngt werden. Dafür eignet sich reifer Kompost mit Sägespänen. Natürlich gibt es auch einen speziellen Beerendünger zu kaufen. Wie jede andere Frucht auch, üben Beeren für Vögel eine hohe Anziehungskraft aus. Beerensträucher brauchen zwischen 1,3 und 1,5 Meter Abstand. Nur so können sie gut wachsen.

Was ist bei einem Hochbeet besonders zu beachten?

Neben der passenden Basisbefüllung muss das Beet gerade stehen, damit sich nichts verschieben kann. Gemüse, Obst und Kräuter erfreuen sich großer Beliebtheit und könne, saisonal richtig angepflanzt, das ganze Jahr immer abwechselnd geerntet werden. Allerdings muss das Hochbeet je nach Pflanzenart unterschiedlich betreut werden. Die Grundlage dafür ist der Pflanzplan, der vorgibt, wann welche Pflanze angebaut wird. Dabei muss berücksichtigt werden, dass sich diese auch untereinander verstehen und dass es immer etwas zu ernten gibt. Deshalb müssen diese aufeinander abgestimmt werden. Der Nährstoffvorrat der Basisbefüllung reicht in der Regel für fünf Jahre.

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Gemüse:

Die Biosamen können einfach je nach Sorte und Packungsbeschreibung ausgesät und gegossen werden. Als Dünger eignet sich am besten reifer Kompost. Eine andere Variante ist das Aussetzen von vorgezogenen Setzlinge aus der Gärtnerei.

  • Radieschen und Pflücksalat können direkt ausgesät werden.
  • Kopfsalat und Kohlarten müssen mit Anzuchterde in Kisten vorgezogen werden.
  • Gurken, Zucchini, Kürbis oder Tomaten lassen sich in Töpfen vorziehen.

Beim Vorziehen muss die Erde immer feucht sein. Sonnige Plätze werden bevorzugt und nur die starken Triebe kommen ins Hochbeet. Die beliebtesten Gemüsesorten sind Kartoffeln und Tomaten.

Tomaten: Es stehen unterschiedliche Arten zur Wahl. Tomaten lieben wegen der Wärme das Hochbeet. Je mehr Sonne, desto besser für Tomaten. Sie wurzeln in der obersten Schicht. Daher muss diese humusreich sein. Diese brauchen viel Platz und müssen daher in Abständen zwischen 50 und 70 Zentimeter gesetzt werden. Die Jungpflanzen dürfen allerdings erst nach den Eisheiligen gepflanzt werden. Tomaten müssen immer gut gegossen werden. Sie wachsen in die Höhe, daher müssen die Pflanzen hochgebunden werden.

Kartoffeln: Im Hochbeet wachsen Kartoffeln besonders gut. Spezielle Pflanzkartoffeln oder Bio-Kartoffeln reichen schon aus. Kartoffeln lassen sich ab April setzen. Für ein kleines Hochbeet reichen 12 Knollen pro Quadratmeter. Diese sollten in einem Abstand zwischen 20 und 25 Zentimeter gesetzt werden. Danach sollten die Knollen gut gegossen werden. Damit Staunässe vermieden wird, müssen diese am Morgen gegossen werden. Durchstoßen nach ca. fünf Wochen die ersten grünen Blätter die Erde, dann müssen die Kartoffeln mit Humuserde angehäuft werden. Dieser Vorgang muss alle zwei Wochen wiederholt werden. Der Ertrag lässt sich so steigern, dass dort wo die Blätter durchstoßen, bilden sich neue Wurzeln. Nach drei Monaten können die Kartoffeln geerntet werden.

Obst:  Erdbeeren lieben das Hochbeet und gedeihen zusammen mit vielen anderen Pflanzen. Dennoch muss beim Einpflanzen zwischen Rein- oder Mischkultur unterschieden
werden.

Die ideale Pflanzzeit ist März und April sowie Juli und August. Die Erde sollte vor dem Bepflanzen nochmals durchgelockert werden. Eine Stunde vor dem Einpflanzen
solle der Wurzelballen in Wasser gelegt werden. Verdünnte Schachtelhalmbrühe eignet sich ebenso dafür. Erdbeeren sollten in einem Abstand zwischen 20 und 30 Zentimetern
gesetzt werden. Die Pflanzlöcher müssen so groß wie der Wurzelballen sein. Die Herzknospen müssen knapp über die Oberfläche schauen. Danach muss gegossen werden. Die Jungpflanzen sollten mit Tannenadeln, Stroh oder Rindenmulch abgedeckt werden.

Erdbeeren harmonieren mit Kopfsalat, Spinat, Lauch, Petersilie, Maiglöckchen, Ringelblumen und Zwiebeln. Ein Frühbeetaufsatz sorgt dafür, dass frische Erdbeeren noch lange zur Verfügung stehen.

Kräuter:

Kräuter lieben entweder Halbschatten oder Sonne. Gerade Kräuter müssen gut aufeinander abgestimmt werden.

  • Salbei harmoniert mit fast allen anderen Kräutern, vor allem aber mit Oregano,
    Schnittlauch, Zitronenmelisse, Hängeminze, Estragon und Thymian.
  • Dill, Kerbel, Petersilie, Boretsch und Majoran passen ebenfalls gut zueinander.
  • Rosmarin und Basilikum harmonieren zusammen.
  • Schnittlauch, Basilikum und Petersilie sind hervorragende Nachbarn.
  • Eine weitere gute Kombination sind Pimpernelle, Estragon und Zitronenmelisse.

Alleine müssen Lavendel, Wermut und Liebstöckl stehen.

Die besten Erträge

Das frisch aufgefüllte Hochbeet ist am nährstoffreichsten. Starkzehrer müssen daher zunächst gesetzt werden. Das sind jene, die besonders viele Nährstoffe benötigen. Dazu gehören Gurken, Tomaten, Zucchini, Sellerie, Kohl und Lauch. Zu den Schwachzehrer gehören Spinat und Salate. Ausdauernde Pflanzen sollten nicht zwei Jahre hintereinander gepflanzt werden.

Pflanzen derselben Familie können auch nicht zwei Jahre nacheinander gesetzt werden. Um die Schädlinge abzuhalten, sollten Kopfsalate, Dill, Petersilie, Kohlarten, Radieschen, Möhren, Sellerie, Erbsen, Bohnen, Endivien oder Kopfsalat im Beet gewechselt werden.

Einige Kräuter dienen als Platzhalter, die nützliche Tiere anlocken. Pflanzen mit tiefen Wurzeln sollten neben solchen mit flachen Wurzeln gesetzt werden. Zudem sollten Vor- und Nachkulturen gesetzt werden. Somit lassen sich hohe Erträge erzielen. Natürlich können auch mehrere Hochbeete aufgestellt und kleinere mit größeren kombiniert werden. Das bringt weitaus höhere Erträge.

Tipps & Tricks

Hochwachsende Pflanzen nehmen niedrigeren Pflanzen nicht die Sonne weg. Am Rand können Rankpflanzen, Kapuzierkresse oder Kletterzucchini gepflanzt werden. Pflanzen, die nach oben wachsen, gedeihen besonders gut neben jenen, die nach unten wachsen.müse und Obst sind immer ein gelungenes Mitbringsel oder ein hübsches Geschenk. Frisches GeSomit steht einem ertragreichen Jahr und leckerem Obst und Gemüse nichts mehr im Weg.

David Reisner
David Reisner

Ich (David Reisner) betreibe das Projekt "Alle Möbel", um aktuelle Möbel Trends, Wohnideen, Produktneuheiten und Inspirationen zu teilen. Ich bin selbst im Online Marketing aktiv, liebe toll gestaltete Hotel-Zimmer und neue Inspirationen für Wohnen, Leben und Deko-Ideen auf Reisen in verschiedene Länder zu entdecken. Die neuesten Tipps, aktuelle Produkte von Top Marken und Möbel Neuheiten gibt es hier im Ratgeber und im umfangreichen Shopping Bereich. Viel Freude Ihnen beim Lesen, stöbern und Einrichten!

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